4. Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz

13.04.2011

im Atrium der Deutschen Bank Unter den Linden

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400 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Film und Kultur sowie Wettbewerbsteilnehmer und Mitglieder der IHB kamen zur feierlichen Verleihung des vierten Hauptstadtpreises für Integration und Toleranz am 13. April 2011 im Atrium der Deutschen Bank Unter den Linden. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hielt die Festrede und begleitete die Preisverleihung.
Impressionen der Preisverleihung:

Musik: Qanela – Internationales Ensemble
Realisiert durch: Alex Moebius, STILMASSE film & fotoproduktion

Der mit 15.000 Euro dotierte Hauptstadtpreis wurde in diesem Jahr bereits zum vierten Mal unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, den überzeugendsten Integrationsprojekten Berlins überreicht. Über 60 Projekte haben sich in diesem Jahr am Wettbewerb beteiligt.

In der Jury haben Seyran Ates, Suat Bakir, Nazan Eckes, Tim Renner, Prof. Dr. Christoph Stölzl, Alice Ströver und Christoph Wegener die schwierige Aufgabe übernommen, die Preisträger zu nominieren.

Unsere drei Preisträger 2011 sind: Das Filmprojekt „Sprich mit!“, das den ersten Platz belegt. Junge Berliner Filmemacher entwickelten in Zusammenarbeit mit Pädagogen aus Neukölln das Konzept des Films, der Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund den Einstieg in die deutsche Sprache erleichtern und ihnen die Notwendigkeit des Spracherwerbs mit den Mitteln des Spielfilms vermitteln soll. Zweiter Preisträger ist die Initiative „Kollektiv Migrantas – eine visuelle Sprache der Migration“. Migrantas realisiert seit 2004 soziokulturelle Projekte, in deren Rahmen Workshops mit bis zu 100 vornehmlich weiblichen Teilnehmern aus rund 30 Herkunftsländern durchgeführt werden. Projektbezogene Arbeiten und Zeichnungen sollen Erfahrungen und Empfindungen für das Leben in einem anderen Kulturkreis visualisieren. Im Ergebnis stehen Piktogramme, die durch Plakate und andere Aktionen in den öffentlichen Raum getragen werden. Den dritten Preis erhält das Projekt„HEROES – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“. Mit aktuell 23 Jungen und Männern aus sogenannten „Ehrenkulturen“ im Alter von 16 bis 23 Jahren setzt sich HEROES ein für die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern. Das Projekt mit Büro im Neuköllner Rollbergviertel existiert nach schwedischem Vorbild seit 2007.

Ausgewählte Pressestimmen:

Bild.de, 14.04.2011

Der Tagesspiegel, 13.04.2011

Berliner Morgenpost, 14.04.2011

SWR.de, 14,04.2011

online FOCUS, 13.04.2011

rbb Nachrichten, 13.04.2011

NRW.TV, 13.04.2011

Deutsche Welle, 13.04.2011

RBB Aktuell, 13.04.2011